Gemeinsam für die Zukunft

Gemeinsam für die Zukunft: Vision für das Gelände Schulstraße 21 in Platjenwerbe

Im vergangenen Sommer entstand die Idee, das Gelände an der Schulstraße 21 in Platjenwerbe gemeinsam neu zu denken. Der Heimatverein Platjenwerbe lud alle Vereine des Dorfes ein, sich an der Entwicklung einer Vision für dieses Areal zu beteiligen.
Im Dezember kamen die Vereinsvertreter:innen erstmals zusammen, um die Wünsche, Anforderungen und Ideen der Vereine und Verbände zu sammeln und zu diskutieren. In einer kleinen Arbeitsgruppe wurden die Ergebnisse anschließend gebündelt, in einem Dokument festgehalten und in einer Präsentation aufbereitet.
Beides steht der Öffentlichkeit zur Verfügung. Unten ist der Text und die Präsentation.

Ihre Meinung zählt! Auch weiterhin sind alle herzlich eingeladen, weitere Vorschläge und Anregungen einzubringen. Gemeinsam gestalten wir die Zukunft von Platjenwerbe!


Bei Fragen oder Ideen wenden Sie sich gerne an den Heimatverein Platjenwerbe.


Vision Schulstraße 21 in Platjenwerbe
Stand 01/2026

Die Vision Schulstraße 21 wurde erstellt von allen Vereinen und Verbänden in Platjenwerbe sowie interessierten Bürger*innen.
Dieses Dokument dient als Anforderungskatalog für die zukünftige Gestaltung des Areals Schulstraße 21 sowie der darauf zu errichtenden oder umzubauenden Gebäude. Es ist in der Abb. 1 dargestellt.
Bei allen weiteren Planungen sollten die hier aufgeführten Punkte berücksichtigt und in den Entscheidungsprozess eingebunden werden.
Die Ortsgemeinschaft wünscht sich eine enge Beteiligung an der Planung und Umsetzung. Dafür werden Ansprechpartner benannt.
Zudem wird die Bedeutung einer kontinuierlichen Zusammenarbeit zwischen Kita, Schule, Verwaltung und Politik betont.
Die Ortsgemeinschaft steht für weitergehende Kooperationen und gemeinsame Entwicklungen ausdrücklich zur Verfügung.
Das Areal Schulstraße 21 soll ein offener, lebendiger Ort bleiben, an dem sich alle Generationen begegnen – mit kurzen Wegen, multifunktionalen Flächen und Räumen sowie einer Verbindung von Kultur, Bildung und Freizeit.
Nachfolgend sind die Anforderungen entsprechend ihrer räumlichen Zuordnung zusammengefasst, siehe auch Abb. 2 (Maßnahmenkatalog).

Abb. 1: Gelände Schulstraße 21

Grundsätzliches    (Planung und Absprachen kurzfristig, Umsetzung langfristig)

  • Kunstwerk zur Platzgestaltung und Identifikation („Platzwerbung“)
  • Alle Räume sollen weitestgehend für eine Doppelnutzung vorgesehen werden.
  • Klimagerechte Gestaltung des Geländes durch
  • Sonnensegel, Bäume, Wasserstelle, Solardach und Gründach
  • Förderung nachhaltiger Mobilität:
    • Ausreichend Fahrradständer (demontierbar oder an nicht störendem Standort)
    • Flächen für Lastenräder, Carsharing, E-Ladestationen und Parkmöglichkeiten
    • Verkehrsregelung mit Fokus auf Sicherheit und Nachhaltigkeit
    • Müllentsorgung im Areal gemeinschaftlich regeln

1. Alte Schule    (Planung und Absprachen kurzfristig, Umsetzung langfristig)

  • Erhalt und Sanierung
  • Komplett zur Verfügung für eine öffentliche Nutzung (KIJUV, HVP, NN)
  • Bauliche Anpassung wie Zugang zum Schulhof aus dem Musikraum,
  • Büro für SGP und HVP
  • Seminarraum für ca. 20 Personen (für Schulungen, Workshops und Vereinsarbeit), Archivraum
  • Zwei bis drei Räume für die Aktivitäten des KIJUV
  • Zentraler Standort für eine Briefkastenanlage für alle Nutzer des Standortes

2. Neue Schule (Planung und Absprachen kurzfristig)

  • Mensa in die alte oder neue Schule integrieren
  • Aula
  • Toilettenräume auch von außen frei zugänglich und nutzbar

3. Schulhof und Freiflächen  (Planung kurzfristig, Umsetzung kurz- bis langfristig)

  • Schulhof und Freiflächen als offene und frei zugängliche Flächen konzipieren
  • Offener Durchgang zwischen Krippe und DGH
  • Einrichtung eines „Grünen Klassenzimmers“ und Hochbeete
  • Schulgarten mit Tieren
  • ausreichend Grünflächen und Bäume für Beschattung
  • Einrichtung von gemeinschaftlichen Treffpunkten für alle Generationen und Vereine, als niedrigschwellige Begegnungsorte
  • Grill- und Waschplatz
  • Backofen für gemeinschaftliche Nutzung
  • Außenbereich mit Feuerstätte oder Feuerschale
  • Seniorentreff mit Sitzgelegenheiten
  • Boulebahn
  • Feste Ausstellungspavillons vor dem DGH für Veranstaltungen
  • Einrichtung eines Abstellraums für Pflegegeräte
  • Außen-Stromversorgung vor dem DGH mit ausreichender Leistung sicherstellen

4. Sporthalle      (Planung und Umsetzung kurzfristig)

  • Erweiterung um einen Anbau für Nebenräume, dafür Ankauf eines Grundstückes
  • Doppelnutzung auch vormittags zur effektiven Nutzung der Halle

5. Laufbahn       (Planung und Absprachen kurzfristig, Umsetzung langfristig)

  • Ausbau mit belastungsfähigem Kunststoffbelag

6. Kleinsportplatz    (Planung und Umsetzung kurzfristig)

  • Sanierung des Kunststoffbelags
  • Öffentliche Nutzung nachmittags

7. Feuerwehrgebäude   (Planung und Absprachen kurzfristig, Umsetzung mittelfristig)

  • Nutzung für Kindergarten
  • Bewegungsraum, für Schule, Vereine, Krippe und Kita nutzbar
  • Gebäude gestalterisch mutig als architektonisches Highlight und Attraktionen entwickeln

8. DGH      (Planung und Absprachen kurzfristig, Umsetzung kurz- bis langfristig)

  • Neue sichere Stromversorgung
  • DGH als Saal für Kulturveranstaltungen, Feiern und als Sportstätte, zentrale Mehrzweckstätte erhalten und ausbauen
  • mehr Nebenflächen, größerem Stauraum schaffen durch rückseitigen Anbau
  • zusätzlich rückseitig eine überdachte Terrasse als Freisitz
  • effiziente Lüftungstechnik, Verdunkelung und Lärmschutzmaßnahmen, damit eine Nutzung auch nach 22 Uhr möglich wird
  • Erstellung einer feststehenden Bühne durch Öffnung des Saales zur jetzigen KIJUV-Garage wie ursprünglich geplant
  • schalldichte mittige Saaltrennwand zur möglichen parallelen Nutzung durch zwei Gruppen, Verbesserung der Akustik (z. B. durch Akustikwände

Legende
DGH                     Dorfgemeinschaftshaus
HVP                      Heimatverein Platjenwerbe
KIJUV                   Kinder- und Jugendförderverein
SGP                       Sportgemeinschaft Platjenwerbe
 

Abb. 2: Maßnahmenkatalog