Primo Reisen hat unser Reise-programm fertig !

 

Anmeldetag für alle Reisen ist am Donnerstag, 23.02.2017, ab 10.00 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus


 

Das läuft im Jahr 2017!

Das Programm nebenan als Download:

Hier zum Download:

Download
Reiseprogramm 2017
Anmeldetag für alle Reisen ist am
Donnerstag, 23.02.2017,
ab 10.00 Uhr im Dorfgemein-
schaftshaus
_
HVP-PrimoReisen-2017-web.pdf
Adobe Acrobat Dokument 266.3 KB

 

 

 

 

 

_

  __________________________

Download
Winter-Programm 2016/17
Programm 2017.pdf
Adobe Acrobat Dokument 5.5 MB


„RIVERBOAT-DOCTORS“ IN GAMBIA

Film- und Lichtbildervortrag über Gambia und die Arbeit des Vereins "Riverboat-Doctors- International",  mit Dr. Markus Schopp

 

Freitag, 03.03.2017, 19 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Platjenwerbe, Eintritt 5 €, inkl. Getränk

Dr. Markus Schopp, langjähriger Hausarzt in Bremen Lesum und 2. Vorsitzender des Vereins Riverboat-Doctors-International  (RDI), berichtet über Gambia in Westafrika. Das kleine Land gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Der durch die wunder¬baren Strände entstandene Tourismus bietet die einzige Ein¬nah¬me¬quelle. Im Landesinnern fehlt eine ausreichende medizinische Versorgung. Hier hilft der als gemeinnützig anerkannte Verein „Riverboat-Doctors-International“ mit einem Gesundheitszentrum, in dem die Menschen aus dieser ländlichen Region annähernd kostenlos medizinisch betreut und behandelt werden.
Der Einsatz geringer finanzieller Mittel trägt schon viel zu einer Verbesserung der Lebensbedingungen in Gambia bei. Allein schon durch Ihren Besuch unterstützen Sie diese eindrucksvolle, wichtige Arbeit!

Der Kartenvorverkauf findet an folgenden Tagen statt:
Dienstag, 21. Februar,  9-10 Uhr und 17-18 Uhr,
Dienstag, 28. Februar,  9-10 Uhr und 17-18 Uhr
jeweils im Büro des Heimatvereins Platjenwerbe, Schulstr, 21 (altes Schulgebäude) oder unter  Tel.:  0421 7085 1766 (AB)



OP am offenen Herzen

Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses Platjenwerbe läuft / Veranstaltungen gehen vorerst weiter (Osterholzer Kreisblatt 16.12.2016)

ARNE BÖRNSEN VOM TRÄGERVEREIN (RECHTS) INFORMIERT SICH BEI ARCHITEKT ANDREAS HOHORST ÜBER DEN STAND DER SANIERUNGSARBEITEN AM DORFGEMEINSCHAFTSHAUS PLATJENWERBE (Foto: Brigitte Lange).

Ritterhude. Das Dorfgemeinschaftshaus ist das Herz von Platjenwerbe. Seit 81 Jahren schlägt es neben dem alten Schulgebäude, ist Schauplatz verschiedenster Veranstaltungen und Angebote, führt die Menschen zusammen und stiftet Freundschaften. Selbst jetzt, eingerüstet und in der Hand von Bauarbeitern, wird es weiter genutzt. Eine OP am offenen Herzen – so könnte die Sanierung genannt werden. Eine Renovierung, die dringend erforderlich ist, wie Arne Börnsen bemerkt: „Das Haus ist seit seinem Bau nie wirklich saniert worden“, sagt der stellvertretende Vorsitzende des Trägervereins Dorfgemeinschaftshaus Platjenwerbe. 

Am 5. Dezember sind die Dachdecker angerückt, haben Container aufgestellt und Gerüste errichtet, hinter denen der Bau aus dem Historismus mit seinen neu-barocken Elementen verschwindet. Inzwischen sind die alten, schwarzen Pfannen größtenteils vom Dach. Tonpfannen, wie es sie heute kaum noch gibt. Der beauftragte Architekt Andreas Hohorst gerät ins Schwärmen. „Das sind reduziertgebrannte Pfannen“, sagt er. Ihre Farbe verdanken sie keiner Glasur, die extra aufgebracht werden müsse. Der Brennvorgang ist das Geheimnis.

Hohorst erklärt, dass Tonpfannen alle Eisen beziehungsweise Eisenoxide – auch bekannt als Rost – enthalten. Wird der Rohling gebrannt, sorge der Rost für die rote Farbe der Ziegel. Entziehe man dem Feuer während des Brennens aber den Sauerstoff, holt es sich diesen aus der Eisenverbindung im Ton. Dadurch kann das Eisen nicht ausreichend oxidieren. „Und Eisen selbst ist schwarz“, so Hohorst. Auch falle der Farbton, je nach Lage des Rohlings beim Brennvorgang im Ofen, unterschiedlich dunkel aus. Das macht den besonderen Charme des Materials aus. 

Diese aufwendige Technik – es muss zweimal gebrannt werden – komme nur noch selten zum Einsatz, sagt Hohorst. Solche reduziertgebrannten Pfannen würden am ehesten für denkmalgeschützte Häuser benötigt. Dazu gehört das Dorfgemeinschaftshaus, das 1935 fertiggestellt wurde, zwar nicht. Doch auch ohne diese Klassifizierung hängen die Platjenwerber am Erscheinungsbild ihres Gemeinschaftshauses. „Für uns steht es sozusagen unter Denkmalschutz“, sagt Börnsen. „Es ist wichtig, dass es seinen Charakter behält.“ Das müsse ihnen nicht per Gesetz vorgeschrieben werden.

Bei der Wahl der neuen, nicht reduziertgebrannten Dachpfannen hat Hohorst daher großen Wert darauf gelegt, einen ähnlichen Farbton zu finden. Noch wichtiger: Die Pfannen weisen mit einer Zahl von 15 pro Quadratmeter Dachfläche das selbe Maß wie ihre Vorgänger auf. Das Erscheinungsbild des Daches verändere sich nicht. Zwar gebe es heute auch so große Pfannen, dass neun davon pro Quadratmeter genügen: „Aber da stimmt dann der Maßstab nicht mehr.“ Ein solches Dach wirke auf den Betrachter fremd, entspreche nicht „dem Dach, das wir alle im Kopf haben“, so Hohorst. 

Neben den Kosten spricht noch ein anderer Aspekt für die gewählten, modernen Dachpfannen. „Sie besitzen eine Falz“, weist der Architekt hin. Heißt, sie fassen ineinander und brauchen nur geklemmt zu werden. „Bei den alten handelte es sich um Hohlpfannen; die mussten in einer Kalkmischung verlegt werden, damit sie hielten.“ Temperaturschwankungen setzten einer solchen Mischung zu. Über die Jahre kann sie porös und brüchig werden. Eine Schwachstelle. 

Die tragenden Dachbalken sind trotzdem in gutem Zustand. „Wir haben Glück“, bestätigt Hohorst. Nur Teile der Gesimsschalung – also der Holzverkleidung im Bereich der Dachrinne – und die Aufschieblinge – keilförmige Holzbalken, die an Dachtraufen oberhalb der tragenden Balkenköpfe eingefügt werden und die eigentliche Dachneigung abflachen – sind teilweise verrottet und müssen ersetzt werden. Im Bereich dieser Aufschieblinge hat Hohorst zusätzlich eine Stützschalung unter der Unterspannbahn eingeplant. Sie soll verhindern, dass Regen, der vom Wind waagerecht unter die Pfannen gedrückt wird, sich in der Spannbahn sammelt und durch sein Gewicht die Folie beschwert.

Arne Börnsen ist zuversichtlich, dass die Vereine das Dorfgemeinschaftshaus noch bis Ende Februar nutzen können. Im März würden sie das Gebäude leerräumen. Anschließend könnten die Sanierungsarbeiten im und am Haus fortgesetzt werden.

Zu diesen Arbeiten gehört unter anderem die Vergrößerung der Fenster zu beiden Seiten des zentral gelegenen Haupteinganges. Da der Raum dahinter ursprünglich als Turnhalle diente, wurden diese Fenster beim Bau in den 1930er-Jahren relativ hoch in die Mauer eingefügt. Künftig sollen diese beiden Fenster bis zum Boden reichen und den Gästen des Dorfgemeinschaftshauses den Blick nach draußen öffnen. Die Maßnahme sei der neuen Nutzung der Räume geschuldet. „Die Fenster sind ein ganz wesentlicher Punkt“, bestägt Hohorst. Börnsen nickt: „Wer nicht aus einem Raum rausgucken kann, fühlt sich eingeengt.“ Das Gefühl solle künftig niemand mehr im Dorfgemeinschaftshaus haben.

Lange hatten die Platjenwerber auf diese Sanierung gewartet. „Wir freuen uns, dass die Sache nun läuft“, sagt daher auch Arne Börnsen. Bis zum Sommer sollen die Arbeiten abgeschlossen, die OP am offenen Herzen erfolgreich beendet sein.

 

„Es ist wichtig,  dass es  seinen Charakter behält.“  Arne Börnsen, Trägerverein DGH


Rückschau:

Es war ein konstruktiver Abend am 30. September 2016 im Dorfgemeinschaftshaus zur Präsentaion der Umfrageergebnisse.

Der Weser-Kurier berichtete darüber am 04.10.2016:  (siehe PRESSE)

Moderne Vielfalt trifft dörfliche Tradition
Heimatverein Platjenwerbe wertet Einwohner-Umfrage aus / Ortsentwicklung bleibt ein Reizthema

 --

Die einhellige Meinung aller Teilnehmenden war aber auch: Es wäre schön, wenn es mehr Möglichkeiten der Begegnung mit Menschen im Dorf gäbe. Ein Schritt dahin könnte erst einmal online beginnen ... mit der Anmeldung bei "nebenan.de"

Download
Hier die detaillierten Ergebnisse der Dorfbefragung
Ergebnisse Fragebogen 2016.pdf
Adobe Acrobat Dokument 583.7 KB

Platjenwerber lernen sich (besser) kennen

Auf der Nachbarschaftsplattform www.nebenan.de kann man sich zunächst online begegnen, um sich dann gegenseitig kennenzulernen, z. B. die besten Laufpartner und zuverlässigsten Babysitter finden – oder beim Nachbarn einfach mal etwas Mehl zum Backen leihen.

Das Ganze ist kostenlos – von Nachbar zu Nachbar!

Wenn Sie Lust haben mitzumachen, registrieren Sie sich einfach über den obigen Link und werden Sie sicher verifiziert unserer Nachbarschaft zugeordnet.

Wir würden uns freuen, wenn Sie auch dabei sind.

Bis bald auf nebenan.de!


Unser Vorstand

1. Vorsitzender
Hans-Günther Teute, 0421 637121
g.teute@heimatverein-platjenwerbe.de
2. Vorsitzende
Hannelore Teute, 0421 637121
h.teute@heimatverein-platjenwerbe.de
Schatzmeisterin
Britta Brockmann, 0421 402654
Schriftührer

Hubertus Pregler, 0421 6362973

Beisitzer (von links):

D. Jahns-Pregler,

C. Morgenroth-Branczyk,

D. Kornmesser,
B. Gerritsen,

H.U. Janssen

D. Pohl (nicht im Bild),

U. Bothe (links im oberen Bild,
u.bothe@heimatverein-platjenwerbe.de)

Alle Vorstandsmitglieder sind auch zu erreichen unter:

info@heimatverein-platjenwerbe.de