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Primo Reisen hat unser Reise-programm fertig !

 

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Reiseprogramm des Heimatvereins - durchgeführt von Primo-Reisen
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Termine Kulturreisen im Sommerprogramm 2017:

 

Dienstag, 20. bis Mittwoch, 21. Juni 2017
2-Tagefahrt Rostock und Warnemünde

 

Mittwoch, 9. August 2017
Tagesfahrt Hansestadt Lübeck (mit Schifffahrt)

 

Dienstag 5. bis Mittwoch 8. September 2017
4-Tagefahrt Dresden, Sächsische Schweiz und Elbsandsteingebirge

 

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Platjenwerber lernen sich (besser) kennen

Auf der Nachbarschaftsplattform www.nebenan.de kann man sich zunächst online begegnen, um sich dann gegenseitig kennenzulernen, z. B. die besten Laufpartner und zuverlässigsten Babysitter finden – oder beim Nachbarn einfach mal etwas Mehl zum Backen leihen.

Das Ganze ist kostenlos – von Nachbar zu Nachbar!

Wenn Sie Lust haben mitzumachen, registrieren Sie sich einfach über den obigen Link und werden Sie sicher verifiziert unserer Nachbarschaft zugeordnet.

Wir würden uns freuen, wenn Sie auch dabei sind.

Bis bald auf nebenan.de!

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Vor Kurzem:

„2. HISTORISCHER RUNDGANG DURCH PLATJENWERBE“    
Samstag, 29. April 2017, von 15-16.30 Uhr, Beginn vor dem Dorfgemeinschaftshaus, kostenfrei
Bei einem Spaziergang durch den alten Ortskern und rund um die Allmende Platjenwerbes berichtete Uta Bothe über die Geschichte der historischen Hofstellen und ihrer Bewohner, dokumentiert mit Bildern. Im frühen 17. Jahrhundert bestand unser Dorf aus einer Ansiedlung von Meierhöfen, zugehörig den Herren von der Borch auf Schloß Schönebeck, die sich um eine „Allmende“, eine von allen nutzbare Weidefläche, gebildet hatte.


PRESSE:

"Platjenwerber kämpfen um ihren Auetalweg"

Ausschuss befasst sich morgen [23.05.]  mit Investor-Antrag – Bürger erinnern an Politiker-Versprechen von 1991                                                            (Osterholzer Kreisblatt 22.05.2017, Brigitte Lange)

Platjenwerbe. Keinen Kilometer vom Platjenwerber Ortskern entfernt führt der Auetalweg leicht geschwungen ins Tal der Schönebecker Aue. Der mit Schotter befestigte Weg wird von hohen Baumkronen beschattet und lenkt den Blick auf die im Sonnenlicht badenden Wiesen samt rumtollendem Fohlen. Mit jedem Schritt werden die Häuser weniger, die Landschaft offener. „Dies ist eine unserer schönsten Straßen; sie spiegelt Platjenwerbe noch am besten in seiner ursprünglichen Form wider“, sagt Christoph Morgenroth-Branczyk, Anwohner und Mitglied des Heimatvereins.
Dass ein Investor nun die Hand nach einer am oberen Auetalweg gelegenen Weide ausstreckt, kommt für ihn und viele Platjenwerber nicht infrage. Undenkbar, dass dieses Idyll zerstört werden soll. Die Bürger wollen verhindern, dass sich der am Dienstag, 23. Mai, ab 17 Uhr öffentlich im Rathaus tagende Bauausschuss der Gemeinde Ritterhude für eine Bebauung der Weide ausspricht.
Laut Sitzungsvorlage geht es um eine Fläche von knapp 8000 Quadratmetern, die der Bremer Investor in neun Baugrundstücke aufteilen will. Die schmalen, tiefen Grundstücke hätten eine Größe zwischen 900 und 1000 Quadratmetern und würden vom Auetalweg aus erschlossen. Neun Grundstücke – neun Zufahrten; alle über einen Graben hinweg, Höhenunterschied inklusive. Einfamilienhäuser sollen bei einer Grundflächenzahl von 0,4 entstehen. Heißt: 40 Prozent des Grundstückes dürften überbaut werden. Laut Verwaltung müsste der unbefestigte Auetalweg ausgebaut werden. Die Kosten solle der Verursacher – also der Investor – tragen. Einen Beschlussvorschlag seitens der Verwaltung gibt es nicht. Die Politiker entscheiden.
Dass die Weide bebaut werden könnte, damit hätte keiner gerechnet, erklärt Morgenroth-Branczyk. „Für uns war diese Möglichkeit nie ersichtlich, dabei hatten wir uns erkundigt“, bestätigt Monika Götze. Erst vor gut drei Jahren sind sie und ihr Mann Daniel mit den beiden Kindern in ein altes Haus am Auetalweg gezogen.
Neun Baugrundstücke
Grund für diese Annahme: 1991 wurde ein Bebauungsplan für den Bereich Eichenkamp / Auetalweg aufgestellt. Eine Baulücke sollte mit fünf Baugrundstücken geschlossen werden, berichtet Morgenroth-Branczyk. Auch da protestierten die Bürger. Zur Beschwichtigung sei ihnen von den Politikern zugesagt worden, dass die noch verbliebene Weidefläche im Geltungsbereich des Bebauungsplanes niemals überbaut würde. „Die Weide sollte als Ausgleichsfläche für die fünf Grundstücke dienen“, berichtet er. Als extensiv genutzte Parkanlage wurde sie definiert.
Die Politiker fixierten damals sogar schriftlich, dass die Festschreibung der Flächennutzung dazu diene, den Anwohnern die Bedenken zu nehmen, dass der gezackte Ortsrand von Platjenwerbe weiter zugebaut werde. Darauf weist auch die Verwaltung in ihrer aktuellen Sitzungsvorlage hin. „Damit stehen die Politiker bei den Bürgern im Wort“, so Morgenroth-Branczyk.
Dort, wo der unbefestigte Auetalweg beginne, fange die Naherholung an, sagen die Platjenwerber. Dort sei die Eintrittspforte zum Erholungsgebiet. Und dieses Gebiet werde nicht allein von den Anwohnern der Straße, nicht einmal nur von den Platjenwerbern genutzt. Der Auetalweg und das Naherholungsgebiet würden jedes Wochenende viele Besucher aus Bremen zu ihnen führen – joggend, mit Hund, mit Rad und zu Fuß; Kinder, junge Familien, Senioren.
„Im Winter sind sie hier mit dem Schlitten unterwegs“, erzählt Nicola Böse. Sie selbst habe als Kind dort gespielt. „Es ist einfach eine besondere Atmosphäre – mit der Streuobstwiese, den alten Häusern.“ Daran, so findet sie, dürfe nicht gerührt werden. „Ja, so etwas findet man sonst nirgends mehr“, sagt Monika Götze. Einen Ort, an dem die Kinder ungestört und ungefährdet durch Autos spielen könnten.
„Es geht hier nicht nur um uns Anwohner, sondern um alle, die diesen Naherholungsbereich nutzen; hier geht für jeden was verloren“, sagt Christoph Morgenroth-Branczyk. Der Vorstand des Heimatvereins, so berichtete er, stellt sich daher klar gegen den Antrag. Und er ist nicht allein: Seit die Platjenwerber vorigen Dienstag von dem Antrag erfahren haben, informieren sie die Bürger, sammeln Unterschriften, wehren sich. Innerhalb von zwei Tagen hatten sie 250 Namen zusammen. Diese haben sie Freitag der Stellvertreterin der Bürgermeisterin, Ute Marquardt, überreicht. Sonnabend hatten sie bereits 400. Und sie sammeln weiter.
„Wir sind nicht dagegen, dass Familien nach Platjenwerbe ziehen“, stellt Daniel Götze klar. Aber ein Baugebiet sei der falsche Weg. In Platjenwerbe habe der Generationswechsel begonnen. Immer mehr Häuser stünden zum Verkauf. „Und es gibt Baulücken.“ Hinterbebauung sei bei den großen Grundstücken ebenfalls denkbar. Wertvolles Grünland zuzubauen, wie beantragt, sei nicht nötig, ist sich die Gruppe einig.
Wie der Bauausschuss zum Antrag steht, wird sich Dienstag, 23. Mai, zeigen.

"Ausgelagert"

Mehr als 70 Helfer beteiligen sich an der Ausräumaktion des Platjenwerber Dorfgemein-schaftshauses / Veranstaltungen erst ab August wieder (ILSE OKKEN, Osterholzer Kreisblatt, 21.03.2017)

Platjenwerbe. Der Trägerverein des Dorfgemeinschaftshauses Platjenwerbe hatte gerufen und über 70 Helfer aller Altersgruppen kamen: In einer gemeinsamen Ausräumaktion packten sie mit an und halfen, den Treffpunkt im Zentrum des Ortes für die nächste Stufe der Sanierung fit zu machen.
Begeistert von der großen Resonanz zeigte sich Susanne Struckhoff, die für die Organisation der Arbeiten zuständig war. „Was wir heute schaffen, müssen wir später nicht durch teure Dienstleister machen lassen“, spornte sie die Helfer an. Abordnungen aus allen Vereinen, die im Trägerverein des Dorfgemeinschaftshauses zusammengeschlossen sind, halfen.
Lange hatten die Nutzer des in den 1930er-Jahren ursprünglich als Turnhalle errichteten Dorfgemeinschaftshauses auf den Beginn der dringend erforderlichen Sanierungsarbeiten warten müssen.  Nachdem klar war, dass die Hälfte der veranschlagten Kosten in Höhe von 329 000 Euro durch Mittel aus dem Leader-Programm der EU gedeckt sein werden, begann man im Dezember 2016 mit der Dachsanierung (wir berichteten). Diese Arbeiten sind inzwischen abgeschlossen. Jetzt steht als zweiter Bauabschnitt die Kernsanierung im Innenbereich an. Neue bis zum Boden reichende Fenster werden für mehr Tageslicht sorgen. Eine Schallschutzdecke mit LED-Pendelleuchten ist ebenfalls vorgesehen. Die Sanitärräume, der Saal und die Küche werden in zeitgemäßem Stil aufgehübscht. In voraussichtlich vier Monaten sollen die Arbeiten in Platjenwerbes „guter Stube“ abgeschlossen sein. Dann soll das ausgelagerte Inventar wieder an seinen Bestimmungsort zurück gebracht werden.
Jetzt ging es aber zunächst einmal darum, alles leer zu räumen. Die Stühle wurden gestapelt und gemeinsam mit den Tischen in einer privaten Scheune untergebracht. Für den Transport hatten zwei Unternehmer ihre Fahrzeuge zur Verfügung gestellt. Vor den Lkw standen die Stuhlträger Schlange. „Wir nutzen Lagermöglichkeiten in ganz Platjenwerbe“, erzählte Susanne Struckhoff, die über den Abtransport Buch führte. So weiß sie später genau, wo was untergestellt wurde.
Schwer unterzubringen waren die großen Spiegel der Hip-Hop-Sportler und die kleine Bühne. Aber im Geräteraum der Sporthalle und in der Schulgarage wurde auch dafür ein Platz gefunden. Handwerklich versierte Helfer demontierten die alte Kücheneinrichtung und entsorgten die Teile. Eine neue Küche möchte der Trägerverein aus eigenen Mittel anschaffen. Geschirr, Bestecke und Gläser hatte Hausmeisterin Karola Borgmeyer mit Helferinnen aus der Seniorenbegegnungsstätte schon vorab bruchsicher in Kisten verpackt. Außerdem hatten sie schon Putzmittel und Reinigungsgeräte bereitgestellt, die später in der Schule eingelagert wurden.
Andere Helfer stiegen auf die Leiter und nahmen die betagten Gardinen ab, die im Schuttcontainer landeten. Ausgestattet mit Arbeitshandschuhen und Brecheisen halfen auch Kinder fleißig mit. Leon Boetzel, Mara Bulling und Anna Menken setzten fachgerecht den Kuhfuß an, um die hölzerne Wandverkleidung aus der Verankerung zu hebeln.  Alte Vereinsfahnen und Bilder wurden sorgfältig verpackt und ebenfalls eingelagert. Uta Bothe wischte schnell noch mit dem Staubtuch über ein Landschaftsgemälde, bevor Hans-Ulrich Janssen es wegtrug. Erika Osterloh und Sigrid Aue vom Platjenwerber Frauenchor freuten sich über ein altes Foto der Singgemeinschaft, das sie in der Küche entdeckt hatten.
Nachdem alle Arbeiten erledigt waren, stärkten sich die Helfer bei einem gemeinsamen Erbsensuppenessen. Spätestens im Sommer, wenn das ausgelagerte Inventar wieder in das frisch sanierte Gebäude zurückkehrt, wird man sich wohl bei gemeinsamer Umzugsarbeit wiedersehen.


Rückschau:

Es war ein konstruktiver Abend am 30. September 2016 im Dorfgemeinschaftshaus zur Präsentaion der Umfrageergebnisse.

Der Weser-Kurier berichtete darüber am 04.10.2016:  (siehe PRESSE)

Moderne Vielfalt trifft dörfliche Tradition
Heimatverein Platjenwerbe wertet Einwohner-Umfrage aus / Ortsentwicklung bleibt ein Reizthema

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Die einhellige Meinung aller Teilnehmenden war aber auch: Es wäre schön, wenn es mehr Möglichkeiten der Begegnung mit Menschen im Dorf gäbe. Ein Schritt dahin könnte erst einmal online beginnen ... mit der Anmeldung bei "nebenan.de"

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Hier die detaillierten Ergebnisse der Dorfbefragung
Ergebnisse Fragebogen 2016.pdf
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Unser Vorstand

1. Vorsitzender
Hans-Günther Teute, 0421 637121
g.teute@heimatverein-platjenwerbe.de
2. Vorsitzende
Hannelore Teute, 0421 637121
h.teute@heimatverein-platjenwerbe.de
Kassenführerin
Britta Brockmann, 0421 402654
Schriftührer

Hubertus Pregler, 0421 6362973

Beisitzer (von links):

D. Jahns-Pregler,

C. Morgenroth-Branczyk,

D. Kornmesser,
B. Gerritsen,

H.U. Janssen

D. Pohl (nicht im Bild),

U. Bothe (links im oberen Bild,
u.bothe@heimatverein-platjenwerbe.de)

Alle Vorstandsmitglieder sind auch zu erreichen unter:

info@heimatverein-platjenwerbe.de