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Vor Kurzem:

Heimatverein Platjenwerbe auf den Spuren der Hanse

 

Am 9. August starteten bei strahlendem Sonnenschein 48 reiselustige Mitglieder des Heimatvereins Platjenwerbe zu einer kulturellen Tagestour auf den Spuren der Hanse nach Lübeck.

 

Wahrscheinlich schon zur Zeit Karls des Großen (748-814) wurde von den Slawen der Ort Liubice („die Liebliche“) an der Mündung der Flüsse Trave und Schwartau gegründet, um das Jahr 1076 wird er erstmalig von Adam von Bremen erwähnt. 1160 erhält Lübeck das Stadtrecht, 1163 wurde das Bistum von Oldenburg in Holstein nach Lübeck verlegt und der erste Dom hier geweiht – ein Beweis für die große Bedeutung dieser Stadt. Lübeck gilt als die „Mutter der Hanse“, denn ebenfalls seit dem 12. Jahrhundert fand von hier aus der Freihandel von und in die umliegenden Städte und Länder statt und die friedliche Zusammenarbeit sorgte für großen Wohlstand. Allerdings sind auch einige Machtkämpfe anderer Städte und Herrscher nachweisbar, die Lübeck die Führungsstelle als Handelszentrum streitig machten.

 

Die Anfänge waren der Handel über Nowgorod mit westlichen Waren nach dort und Produkten aus dem Orient und Pelzen in die westliche Welt, den großen Aufschwung brachten jedoch die Lieferungen von Salz aus Lüneburg in alle an die Ostsee angrenzenden Länder. Damit war es auch den Schweden möglich, mit Salz haltbar gemachte Heringe in die Ostsee-Regionen und über Lübeck weiter in das Landesinnere zu liefern. Nach mehreren Kriegen gegen Lübeck schloss sich 1259 die Stadt mit mehreren Städten, unter anderem Wismar und Rostock und später Visby zusammen zu einem Bündnis für ein sicheres Handeln. Mitte des 16. Jahrhunderts schwand jedoch die Bedeutung Lübecks als nordisches Handelszentrum und auch die Hanse verlor an Bedeutung.

 

Wie die Stadtbesichtigung bestätigte, befindet sich die Altstadt von Lübeck auf einem Hügel, der von der Trave und der Wakenitz umschlossen wird. Ein Wahrzeichen der Stadt sind die sieben backsteingotischen Kirchtürme von St. Jakobi, St. Petri, St. Aegidien und mit den Doppeltürmen von St. Marien und dem Lübecker Dom – weithin sichtbar im gesamten Umland – und das bekannte Markenzeichen für den Konfitüren- und Süßwaren-Hersteller Schwartauer Werke in Bad Schwartau. Auch das westliche Stadttor der Altstadt, das um 1470 erbaute spätgotische Holstentor, ein Überrest der Lübecker Stadtbefestigung, avancierte zu einem Markenzeichen für den bekannten Marzipanhersteller Niederegger in Lübeck, der übrigens zu Weihnachten 80 tons Marzipan täglich verarbeitet. Und das Holstentor zierte die Rückseite des so geschätzten 50-DM-Scheines.

 

Beeindruckend sind die vielen unterschiedlichen Baustile der Altstadtgebäude, hier finden sich hanseatische Kaufmanns- und Kontorhäuser wie das Buddenbrookhaus, oder das über einige Jahrhunderte entstandene Rathaus, mit Elementen aus Gotik und Renaissance bis zur Moderne der 1950er-Jahre. Oder einfache Bürgerhäuser, die in Zeiten der Wohnungsnot in ihren Gärten enge Miethäuser errichteten, die durch schmale Gänge zwischen den vorderen Häusern erreichbar waren – wahrlich kein Vergnügen in Zeiten, in denen es weder fließend Wasser, noch Kanalisation gab.

 

Nach einem Mittagessen im Ratskeller zu Lübeck und einem Bummel durch die Altstadt rundete eine Schifffahrt durch Hafenanlagen und um die Altstadt das beeindruckende Bild dieser UNESCO Weltkulturerbe Stadt ab. Die Tour führte auch über den 1895 erbauten und seit 1900 befahrbaren Elbe-Lübeck-Kanal, eine wichtige Verbindung für die Binnenschifffahrt zwischen Elbe und Ostsee.

 

Zu erwähnen sind abschließend noch zwei bekannte Persönlichkeiten dieser Stadt – Thomas Mann, der für seinen Gesellschaftsroman „Buddenbrooks“ den Nobelpreis für Literatur erhielt, und Willy Brandt, der als Herbert Ernst Karl Frahm am 18. Dezember 1913 in Lübeck das Licht der Welt erblickte und 1971 den Friedensnobelpreis erhielt.

 

 


Hitzacker, Rundlingsdörfer, einzigartige Landschaft
-  der Heimatverein Platjenwerbe erkundet das Wendland

 

Zur diesjährigen ersten Kulturreise starteten Mitglieder des Heimatvereins Platjenwerbe zur Busreise in das Wendland.

Die erste Station der Fahrt war Hitzacker, ein Städtchen an der Elbe und am Zufluss der Jeetzel im östlichen Zipfel Niedersachsens. Die Heimatfreunde erlebten zunächst auf der Stadtinsel ein Fachwerkidyll mit zahlreichen gepflegten Fachwerk- und historischen Backsteinhäusern und dem im Jahre 1589 erbauten Zollhaus.

 

Den beiden Gästeführinnen gelang es, die Geschichte Hitzackers, die in prähistorischer Zeit um 3000 v.Chr. mit der Besiedlung durch slawische Volksstämme am Hitzackersee begann, anschaulich darzustellen. So errichteten Slawen im 8. Jahrhundert die Weinbergsburg, die allerdings im Jahre 1296 vom Marktgrafen Otto von Brandenburg, da die Burg Raubrittern als Unterschlupf diente, zerstört wurde. Hitzacker erlebte noch im Jahre 1610 zahlreiche Hinrichtungen von Personen, die der Hexerei und Zauberei beschuldigt wurden.

 

Die Reiseteilnehmer erstaunte, dass der Weinbau in Hitzacker eine lange Tradition hat.

Nach Zerstörungen wurden die Weinberge im Jahre 1980 wieder angelegt und die Ernte als Hidesacker Weinbergtröpfchen gekeltert. Natürlich wird die Weinernte trotz geringer Ausbeute zünftig mit einer Weinkönigin gefeiert.

 

In Hitzacker ziehen sich die Häuser bis ans Elbufer, sie wurden im Laufe der Jahrhunderte häufig durch das Hochwasser der beiden Flüsse heimgesucht. Die Altstadt stand zuletzt in den Jahren 2002 und 2006 tagelang unter Wasser. Um derartige Katastrophen künftig zu vermeiden, erhielt Hitzacker, wie die Heimatfreunde erfuhren, in den Jahren 2006 bis 2008 einen umfassenden Hochwasserschutz mit Schöpfwerk, Siel und Spundwänden mit einem Kostenvolumen von 30 Mio. Euro. Integriert wurden Schiffsanleger, Fußgängerbrücke und Promenade.

 

Seit 1990 ist Hitzacker Luftkurort mit Wellnessangeboten in der ruhigen und gepflegten Umgebung des Wendlandes.

Der Kontakt der Stadt zum niederländischen Königshaus wurde stets gepflegt, da Klaus von Amsberg als Sohn der Stadt Prinzgemahl der früheren niederländischen Königin Beatrix war.

 

Nach dem Mittagessen startete die Erlebnisfahrt zu den einzigartig erhaltenen Rundlingen ( Rundlingsdörfern ) im Wendland.

Wie die Reisegruppe erfuhr, ist es archäologisch belegbar, dass slawische Siedler bereits in der 2. Hälfte der Völkerwanderung im 7. Jahrhundert das Wendland besiedelten. Die entstandenen Rundlingsdörfer zielten auf eine einheitliche, überschaubare und gleichberechtigte Gemeinschaftssiedlung ab und erhielten in der Randlage des Wendlandes eine einheitliche Ausprägung mit weitgehend historischen Fachwerkhäusern. Sie blieben bis heute an rund 50 Orten unverfälscht erhalten, auch weil die Gegend mit kargen Böden arm war und Geld für Neubauten oder andere Siedlungsstrukturen bei den Kleinbauern schlicht nicht vorhanden war.

 

Es sind selten mehr als ein Dutzend Häuser, die um einen Dorfplatz kreisförmig gruppiert sind.

Die Giebel sind überwiegend als Prunkgiebel mit engem Fachwerk dem Dorfplatz zugewandt. Über dem großen Tor befindet sich bei den Fachwerkhäusern der Spruchbalken, der meist einen frommen Spruch und Hinweise auf Erbauer und Baujahr enthält. Das Tor führt zur Diele und ermöglicht die Einfahrt mit großen Wagen.

 

Die Rundlinge fügen sich unauffällig in die Landschaft ein, ,da sie in der Regel von einem Gehölzring umgeben sind. Die Heimatfreunde vermuteten deshalb aus der Distanz ein Wäldchen,

bevor sie durch eine schmale Zufahrt das Rundlingsdorf betraten.

 

Das Wendland wurde von der Reisegruppe mit seinen Rundlingsdörfern inmitten gut erhaltener Flora und Fauna als eine angenehme, wellige und einzigartige Kulturlandschaft wahrgenommem.

 

 

Durch die deutsche Teilung war das Wendland als Zonenrandgebiet weitgehend in Vergessenheit geraten, doch entdeckten seit dem Ende der 70er Jahre viele Städter das Wendland zur Erholung und für ein alternatives Leben. Die Grundform des Hallenhauses existiert hier bis heute, angepasst an die neuen Bedürfnisse ( Ausstellungsräume, Ateliers, Cafe`s etc. ) . Die Gebäude sind auch heute weitgehend bewohnt und in einem gepflegten Zustand.

 

Die anschließende Rückfahrt wurde traditionell durch eine unterhaltsame Sektpause unterbrochen. Abschließend sprachen die Teilnehmer der Reiseleiterin Hannelore Teute ( 2. Vereinsvorsitzende ) und deren Team für diese gelungene Fahrt ihren Dank aus.

 


„2. HISTORISCHER RUNDGANG DURCH PLATJENWERBE“    
Samstag, 29. April 2017, von 15-16.30 Uhr, Beginn vor dem Dorfgemeinschaftshaus, kostenfrei
Bei einem Spaziergang durch den alten Ortskern und rund um die Allmende Platjenwerbes berichtete Uta Bothe über die Geschichte der historischen Hofstellen und ihrer Bewohner, dokumentiert mit Bildern. Im frühen 17. Jahrhundert bestand unser Dorf aus einer Ansiedlung von Meierhöfen, zugehörig den Herren von der Borch auf Schloß Schönebeck, die sich um eine „Allmende“, eine von allen nutzbare Weidefläche, gebildet hatte.


Rückschau Kulturprogramm Winter 2016/17


 Theaterfahrt

zum Bremer Kriminal Theater in Walle (hinter der UNION-Brauerei)

Aufführung von "Zwei Fremde im Zug" (Patricia Highsmith),

Samstag, 01.04.2017, Abfahrt 19 Uhr ab DGH,
Vorstellung 20 Uhr


„RIVERBOAT-DOCTORS“ IN GAMBIA

Film- und Lichtbildervortrag über Gambia und die Arbeit des Vereins "Riverboat-Doctors- International",  mit Dr. Markus Schopp

Freitag, 03.03.2017, 19 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Platjenwerbe, Eintritt 5 €, inkl. Getränk

Dr. Markus Schopp, langjähriger Hausarzt in Bremen Lesum und 2. Vorsitzender des Vereins Riverboat-Doctors-International  (RDI), berichtet über Gambia in Westafrika. Das kleine Land gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Der durch die wunder¬baren Strände entstandene Tourismus bietet die einzige Ein¬nah¬me¬quelle. Im Landesinnern fehlt eine ausreichende medizinische Versorgung. Hier hilft der als gemeinnützig anerkannte Verein „Riverboat-Doctors-International“ mit einem Gesundheitszentrum, in dem die Menschen aus dieser ländlichen Region annähernd kostenlos medizinisch betreut und behandelt werden.
Der Einsatz geringer finanzieller Mittel trägt schon viel zu einer Verbesserung der Lebensbedingungen in Gambia bei. Allein schon durch Ihren Besuch unterstützen Sie diese eindrucksvolle, wichtige Arbeit!

Der Kartenvorverkauf findet an folgenden Tagen statt:
Dienstag, 21. Februar,  9-10 Uhr und 17-18 Uhr,
Dienstag, 28. Februar,  9-10 Uhr und 17-18 Uhr
jeweils im Büro des Heimatvereins Platjenwerbe, Schulstr, 21 (altes Schulgebäude) oder unter  Tel.:  0421 7085 1766 (AB)

„ARCHIVTAG“

Samstag, 25.02.2017,  15-18 Uhr mit Ingo Paul und Uta Bothe im Büro/Archiv des Heimatvereins, Schulstraße 21, freier Eintritt

 

Sie wollten immer schon mal wissen, wie unser Dorf entstanden ist, wer hier gelebt hat und wovon – sozusagen „was mal war“? Wir verfügen über ein reichhaltiges Archiv mit vielen Dokumenten aus dem zuständigen Niedersächsischen Staatsarchiv und dem Ritterschaftlichen Archiv in Stade – aber auch aus vielen privaten Quellen und Haushalten. Und wir suchen Dokumente und Bilder auch aus neuerer Zeit, z. B. Fotos und Informationen aus der Seefahrer- oder der Vaccum-Öl-Siedlung. Oder der Terra-Finanz-Häuser auf den Weideflächen der Hofstellen Köster, Buse und Hashagen-Heissenbüttel. Schauen Sie doch einfach mal vorbei …..

 

„Ein Wander-märchen“

Lesung, Erzählung und Diavortrag von  Anna Magdalena Bössen am
Freitag, 17.02.2017 um 19 Uhr im  Dorfgemeinschaftshaus Platjenwerbe, Schulstr. 21. Einlass ab 18 Uhr, Eintritt 7,- 

„Dies ist eine etwas andere Reise von Anna Magdalena Bössen, einer jungen Frau Anfang dreißig, die 2014 durch die ganze Republik mit ihrem Fahrrad und gelbem Koffer voller Gedichte geradelt ist und sich die Frage gestellt hat:
„Bin ich Deutschland?“
In ihrem Buch zur außergewöhnlichsten Deutschlandtour hat Frau Bössen  eindrucksvoll beschrieben, was sie erlebt hat, dass Gedichte „rocken“  können und sich immer wieder Fragen gestellt, z.B.  „Wie tickt Deutschland“ oder „Was ist eigentlich normal?“
Ein Literaturabend in Bewegung, spannend, kreativ, anregend - ein „ Muss“ für Jung und  Alt  und alle diejenigen, die ein wenig gegen den Strom schwimmen!!!

 

MITGLIEDER-/JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG DES HEIMATVEREINS
Sonntag, 29.01.2017, 15 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus, Schulstr. 21

 

Mitgliederversammlung mit Berichten über das vergangene Jahr, Vorschau auf die geplanten Aktivitäten des Vereins, unter anderem die Umsetzung der Ergebnisse unserer Ortsumfrage, Stand der Sanierung des DGH sowie Abstimmung von Satzungs- und Beitragsänderungen. Vorher zeigen wir bei einer kostenlosen Kaffeetafel eine Foto-Nachlese zum Kulturreiseprogramm des letzten Sommers.

 

 

„NAGELRITZ – MODERNES SEEMANNSGARN“

 Das etwas andere Konzert …..

Freitag, 20.01.2017, 19 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus,
Eintritt 15 €

 

Dirk Langer, alias Nagelritz, ist als singender und musizierender Seemann unterwegs, der sich mit frivoler Doppeldeutigkeit, frechem Augenzwinkern und maltesererprobter Seemannskehle zwischen Comedy, Kabarett und Chanson bewegt. Seine Liedtexte leiht er sich bei Joachim Ringelnatz, ein großartiger, geschätzter Ausnahmepoet. Die Musik schreibt er selbst für Akkordeon und Gitarre.

Hier kommt kein Mann, der „La Paloma“ spielt. Alltäglichkeiten rund um die Seefahrt entwickeln sich zu skurrilen Geschichten, jeder Landgang muss Spuren hinterlassen. Das Publikum wird alle Facetten der Gefühle miterleben.

Bitte Taschentücher mitbringen!

 

Kartenvorverkauf am Di. 10.01.2017 und Di. 17.01.2017 jeweils 9-10 Uhr und 17-18 Uhr im Büro des Heimatvereins oder unter der 0421 7085 1766 (AB).


 

PLATTDEUTSCHER NACHMITTAG
mit der Gruppe
„DE POTTKIEKER“
Sonntag, 15.01.2017, 15 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus, Eintritt 5 €

 

Neues und altes Liedgut, bunt gemischt mit lustigen Sketchen, gewürzt mit heiteren Geschichten, abgeschmeckt mit einigen Döntjes – humorvolle Unterhaltung „up platt“ mit der bekannten Beckedörper plattdütschen Laienspeel- un Gesangskoppel .

 

Kartenvorverkauf am Dienstag, 10.01.2017, 9-10 Uhr und 17-18 Uhr im Büro des Heimatvereins oder unter Telefon 0421 7085 1766 (AB).     

 


„ARCHIVTAG“                                                                                        Samstag, 12.11.2016, 15 - 18 Uhr im Büro/Archiv des Heimatvereins, freier Eintritt

 

Wir öffneten unsere Schatzkiste und haen die Dokumente, Fotos und Informationen zur Geschichte der Dörfer Platjenwerbe und Stubben und der alten Hofstellen herausgeholt. Wir zeigten Meierbriefe (Verträge zwischen den Grundherren und den von ihnen abhängigen Käthnern), Ehestiftungsverträge (abgeschlossen vor der Ehe, in dem die Mitgift, die Rechte, Pflichten und Nachlässe bereits geregelt werden) und Bilder vergangener Zeiten. Aber auch die neuere Zeit, die legendären 50er Jahre, sind teilweise dokumentiert: Sie haben noch alte Fotos oder Schriftstücke, die sie schon gar nicht mehr lesen können? Wir helfen Ihnen. Und freuen uns über Kopien für unser Archiv.

Büro/Archiv des Heimatvereins in der
Schulstraße 21 (alter Schuleingang), Platjenwerbe

 

VOLKSTRAUERTAG                                                                        Sonntag, 13.11.2016, 11:00 Uhr am Kriegerdenkmal, St. Magnus-Straße

 

Gedenkstunde zur Erinnerung an die Kriegstoten und Opfer der Gewaltherrschaft aller Nationen. Das Denkmal wurde entworfen von dem Garten- und Landschaftsarchitekten Christian Heinrich Roselius und am 26. Juni 1921 eingeweiht. Eine ursprünglich angebrachte Bronzetafel mit den Namen der Verstorbenen verschwand und wurde nach dem 2. WK durch eine einfache Steintafel ersetzt. Die Gedenkrede hält Pastor Joachim Bobka.

 

Anschließend Weiterfahrt zum Stubbener Kriegerdenkmal an der Wollaher Straße.

Am Samstag, 22.10.2016 von 15:00 bis 16:30 Uhr, vom Dorfgemeinschaftshaus aus fand der historische Rundgang statt.

 

Bei einem Spaziergang durch den alten Ortskern und rund um die Allmende Platjenwerbes berichtete Uta Bothe über die Geschichte der historischen Hofstellen und ihrer Bewohner, dokumentiert mit Originalbildern. Im frühen 17. Jahrhundert bestand unser Dorf aus einer Ansiedlung von Meierhöfen, zugehörig zu den Herren von der Borch auf Schloss Schönebeck, das sich um eine „Allmende“, eine von allen nutzbare Weidefläche, gebildet hatte.


Kulturfahrten/-Reisen Sommer 2016 - ein voller Erfolg

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Rückschau Kulturprprogramm Winter 2016

 „Looping Lynda“

 Samstag, 02. April 2016, 19 Uhr

Soloprogramm?

  Eigentlich nicht, klingt die Cellistin doch – ausgerüstet mit Pickup, Verstärker und einer Loop-Station – mitunter wie zwölf Cellisten auf einmal. Mit Worten und Klängen, Händen und Füßen beantwortet Lynda Fragen, die Sie sich so noch nie gestellt haben. Etwa, was eine Cellistin tagsüber macht oder wie aus der Geräuschkulisse einer Straßenbahn Musik wird.

Virtuos und leicht verrückt gestaltet Looping Lynda einen spannenden Konzertabend, in dem sie klassische Werke genauso unter die Lupe nimmt – pardon: unter den Bogen – wie ihre eigenen.

„La  Mer“
Lieder vom Hafen und der See
Samstag, 05.03.2016,
 19 Uhr


Die Gruppe „La Mer“ aus Hannover, die sich auf der Insel Wilhelmstein im Steinhuder Meer einen Namen gemacht und inzwischen mit internationalen Chansons, Schlagern, Songs und Lieder vom Hafen und der See das Festland längst erobert hat. Ihr Repertoire lässt keine Stimmungsschwankungen aus, von melancholisch bis satirisch, ihre Interpretationen sind so wechselhaft wie die Winde und die Wellen, mal sanft, mal aufbrausend, mal lachend, mal fluchend.

 Barbara Ellen Erichsen verkörpert die Seemannsbraut in allen Facetten von verrucht bis sehnsuchtsvoll, die durch die musikalische Vielfalt am Piano von Agnes Hapsari und Christoph Knop an Akkordeon und Gitarre sowie deren aus­drucksstarken Gesangsstimmen eine Seereise zwischen ruhigem Seegang und aufschäumenden Wellenbergen präsentieren.

Vortrag "PERU" von Omar Llanosam Freitag, 5. Februar 2016 um 19:00 Uhr.

Wer kann besser einen Einblick über Land und Leute präsentieren als ein gebürtiger Peruaner!? Omar Llanos lebt seit vielen Jahren in Platjenwerbe. Der Heimatverein lud zum Vortrag ein:

“PERU, Land der Anden, der Küsten und des Regenwaldes"

Plattdeutscher Nachmittag mit der Laienspiel- und Gesangs-gruppe
DE POTTKIEKER 

Sonntag, 17. Januar 2016,

Der bekannten Laienspiel- und Gesangsgruppe ist es ein Anliegen, den Men­schen in unserer Region, die alte, eigene Sprache der Norddeutschen nahe zu brin­gen – hu-mor­voll dar­geboten und gut ver­packt in Lie­dern, Sket­chen und Dönt­jes op Platt.

„Reicher Segen“ - Walfang und Walfänger von der Unterweser, Freitag, 13.11.2015, 19 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus. 
Bebildeter Vortrag von Dr. Horst Rössler. Über zwei Jahrhunderte war die abenteuerliche Walfängerei in den arktischen Gewässern ein bedeutendes Gewerbe an der Unterweser. In seinem mit vielen historischen Abbildungen ergänzten Vortrag geht Horst Rössler auf die Entstehungsgeschichte des kommerziellen Walfangs ein und beleuchtet die Arbeit und Herkunft der Kommandeure und Mannschaften der Walfangschiffe. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei dem Seefahrerdorf Platjenwerbe, das vor allem Anfang des 19. Jahrhunderts viele Grönland- und Südseefahrer stellte.

 „ARCHIVTAG“ mit Uta Bothe und Ingo Paul, Samstag, 14.11.2016,  15-18 Uhr 
im Büro des Heimatvereins, Schulstraße 21.
Das Archiv wird geöffnet und über die Reisen der Seefahrer und Walfänger informiert, z.B. den Werdegang des hier abgebildeten Martin Brummerhop (*1825) aus der alten Hofstelle Platjenwerbe Nr. 20 (St.-Magnus-Str. 6), der schon mit 26 Jahren als Commandeur auf Grönlandfahrt ging.

Im Archiv befinden sich auch viele alte Dokumente über die Hofstellen in Platjenwerbe und Stubben, größtenteils aus dem Staatsarchiv und Ritterschaftlichen Archiv in Stade, zum Teil aber auch aus privaten Familienarchiven.

Der Heimatverein ist an weiteren Informationen, Anekdoten, Dokumenten oder Fotografien, die dann für das Archiv kopiert werden, sehr interessiert. 

 




Rückschau Winter-Programm 2014/15

„A LA FRANÇAISE!“  - BAROCKKONZERT MIT DEM „DUO IN RE“

mit Anja Engelberg an der Gamba und Premek Hajek an der Barockgitarre
Samstag, 18.04.2015, 19 Uhr 
im Dorfgemeinschaftshaus, Eintritt 10 €. Die Liebe des deutsch-tschechischen Duos gilt auch der  französischen Barockmusik. Sie wagen sich an die großartige Musik von M. Marais und A. Forqueray. Zeitgenossen berichteten: „Diese bedeutenden Gambenvirtuosen aus Paris spielen wie Engel und Teufel.“ Das Duo in RE präsentiert mit seinem neuen Programm seine außergewöhnliche Spielfreude und macht den Abend zu einem besonderen Klangerlebnis. 


„GALOPPIERENDE INFLATION“

Konzert am Nachmittag mit legendären Schlagern des Goldenen Zeitalters einschließlich Kaffee und Kuchen in der Pause.
Samstag, 21.03.2015, 15 Uhr
  im Dorfgemeinschaftshaus, Eintritt 10 €. Ursula Huhs lässt mit ihrer Band und dem Sänger vom Goethe-Theater Daniel Wynarski Schlager der goldenen Ära zu einem großartigen Erlebnis aufleben. Bekannte Ohrwürmer  von Musikern wie z.B. Edith Piaf, Frank Sinatra, George Gershwin, aber auch feuriger Tango präsentieren die fünf Musiker  mit großer Leidenschaft  und  mitreißender Spielfreude.   


„DER KONTRABASS“ nach Patrick Süskind, Einakter mit Martin Mader,
Freitag, 06.03.2015, 19 Uhr
im Dorfgemeinschaftshaus, Eintritt 10 €. Der Kontrabassist präsentiert  in einem „Ein-Mann-Stück“ sein selbstgebasteltes Lebenskonzept eines Anti-Helden auf satirisch-humoristische Weise und mit fesselndem Minenspiel. Er ist ein verzweifelter Sucher nach Identität und seinem Platz in der Welt. Das Publikum wird zum Freund, Feind, amüsierter Betrachter und Kritiker.



SCHWARZBLOND „SCHÖN ABER GIFTIG“.

Samstag, 21.02.2015,  19 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus, Eintritt 10 €.
Ein Hauch von Revuecharakter, Glamour, Pop, Entertainment von höchstem Niveau. Das Duo aus Berlin - Monella Caspar und Benny Hiller - präsentieren ihr Programm, wie es kontrastreicher nicht sein kann, eine Mixtur aus schrill, sexy und eigenwillig, höchst unterhaltsam und mit einem Übermaß an musikalischer Kreativität. Eine vier Oktaven umfassende Männerstimme und ungewöhnliches Kostümdesign lassen die Kleinkunst einzigartig werden.


„FRACKING – CHANCE ODER RISIKO ?“
Freitag, 13.02.2015,
19 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus, Eintritt 5 €. Vortrag mit Anschauungsmaterial des Toxikologen Dr. Hermann Kruse, von der Christian-Albrechts-Universität Kiel, mit anschließender Diskussion. Beim Fracking-Verfahren geht es darum, Gestein zur Erschließung unterirdischer Lagerstätten aufzubrechen, um somit den Gewinn von Öl und Gas zu erhöhen. Dieses Verfahren ist sehr umstritten und stellt Risiken für das Grundwasser und die Umwelt dar. Ist der Fracking-Boom noch zu stoppen? Was geschieht bereits in unserer unmittelbaren Umgebung?


PLATTDEUTSCHER NACHMITTAG mit
"de Laienspeel- un Gesangskoppel DE POTTKIEKER“,

Sonntag, 18.01.2015, 15 Uhr
im Dorfgemeinschaftshaus - Eintritt 5 €

Der bekannten Laienspiel- und Gesangsgruppe ist es ein Anliegen, den Menschen in unserer Region, die alte, eigene Sprache der Norddeutschen nahe zu bringen – humorvoll dargeboten und gut verpackt in Liedern, Sketchen und Döntjes op Platt. Aufgrund des großen Erfolges im Vorjahr und auf vielfachen Wunsch  wurde die Gruppe noch einmal eingeladen.